Das Kinderfrühstück auf Gut-für-Wuppertal.de

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Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,


heute ist der sog. "Hirtensonntag", der Sonntag Misericordias Domini. "Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben." So lautet der dazu ausgewählte Wochenspruch aus dem Johannesevangelium, Kapitel 10.

Bei dem biblischen Bild vom guten Hirten denken wir gleich an dem Psalm 23: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln..." Der Psalm 23 ist ein wunderbarer Lobgesang darauf, dass Gott es wirklich gut meint mit uns, dass er sich um un kümmert und dass er es uns an nichts fehlen lassen will. Und gleichzeitig ist es ein Bekenntnis, dass wir Gott als unseren Hirten annehmen und anerkennen. Dass wir uns ihm anvertrauen und es ihm überlassen, uns auf guten Wegen zu führen und uns selbst in Ängsten und Sorgen nicht allein zu lassen.

Hirten im übertragenen Sinn sind ja die Menschen, die andere führen, die vorauschauen, die wissen, wo es lang geht. ("Pastor" ist das lateinische Wort für Hirte...). Und solche Menschen wünschen wir uns in allen Bereichen unseres Lebens. Nicht nur in der Gemeinde, sondern auch in der Politik, in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen. Wir erwarten, dass Menschen in Führungspositionen gute und richtige Entscheidungen treffen und uns sicher und auf guten Wegen führen. Allerdings - wenn wir jemanden als unseren "Hirten" anerkennen, bekunden wir ja gleichzeitig, dass wir zu der Herde der geführten gehören, zu den Schafen. Und wer will schon gerne Schaf sein? Lieber möchten wir doch selber Hirten sein. Wir erwarten zwar von den Führungspersönlichkeiten, dass sie Entscheidungen treffen und sagen, wo es lang geht. Sobald sie dies aber tun - seien sie nun Kanzlerin, Minister, Wissenschaftler, Firmenchef oder wer auch immer - fangen wir an zu meckern wie die Schafe. Wir sind eben auch gerne selber Hirte und nicht nur Schaf. Ich gebe zu: bei dem vielstimmigen Hirtenchor unserer Zeit fällt es oft schwer, die richtige Stimme herauszuhören (s.a. den Wochenspruch!).

Wie gut ist es, dass Jesus unser guter Hirte ist, dass auf ihn huntertprozentig Verlass ist. Das biblische Beispiel vom Hirten und von der echten Schafen zeigt sehr anschaulich wie das ist, sich voll und ganz auf den Hirten verlassen zu können, ja, ihm sein ganzes Leben anzuvertrauen. Jesus gibt denen, die seine Stimme hören, die sich auf ihn verlassen und ihm folgen, eine großartige Verheißung: "Ich gebe ihnen das ewige Leben." Vertrauen wir uns ihm an; er meint es gut mit uns!

Lied des Tages: "Der Herr, mein Hirte, führet mich" (Feiern & Loben Nr. 404)

"Der Herr ist mein getreuer Hirt" von Heinrich Schütz: https://www.youtube.com/watch?v=Q8G23yLE9j8

Bitte schließt alle kranken und älteren Geschwister in eure Gebete ein.

Herzliche Grüße und Segenswünsche,

Helmut Hoffmann

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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