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Liebe Geschwister und Freunde von Köbners Kirche,

 

"Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.“ (Lukas 13, 29)
 
Mit diesem Wochenspruch für die vor uns liegende Woche grüße ich euch sehr herzlich. Dieser Vers aus dem Lukas-Evangelium stand auch - sehr passend - heute Morgen am Beginn unseres Gottesdienstes in Köbners Kirche. Und tatsächlich waren Menschen gekommen - von Osten und Westen, von Norden und Süden - trotz Schneechaos, trotz nicht geräumter Straßen, trotz ausgefallener Zugverbindung und trotz Corona. Um Gottes Wort zu hören, um in Gottes Gegenwart die Gemeinschaft mit ihm und untereinander zu feiern. Und nicht zuletzt, um die Probepredigt von Pastorin Evelyn Fillies-Strohm zu hören.
 
Als Predigttext hat Frau Fillies-Strohm den Anfang des Johannes-Evangelium gewählt: „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Johannes beschreibt in seinem Evangelium die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus auf eine sehr einprägsame Art und Weise. Ihm ist es wichtig zu zeigen, dass der Wille und das Wort Gottes schon vor Grundlegung der Welt da waren und dass alles, was ist, durch ihn geschaffen wurde. In Jesus Christus wurde Gott ein Mensch wie wir. Er kam in seine Schöpfung, brachte sein Licht in die Dunkelheit der Welt - und die Menschen haben es nicht ergriffen. Denen aber, die in Jesus das Licht der Welt erkannt haben, gab er das Recht, Gottes Kinder zu heißen.
 
Frau Fillies-Strohm hat dieses Spannungsfeld von Licht und Herrlichkeit einerseits und dem Dunkel und der Not in unserer Welt andererseits deutlich gemacht und in unsere Zeit und Lebenswirklichkeit hinein übertragen. Ja, Not und Dunkelheit in unserer Welt sind nicht zu übersehen und nicht wegzudiskutieren. Aber wir dürfen das Licht der Liebe Gottes widerspiegeln und in unsere Welt hineintragen. Dorthin und an dem Ort, wo Gott uns gebrauchen will. Ich bin sehr dankbar für diesen Zuspruch und die Ermutigung.
 
In der sich an den Gottesdienst anschließenden Gemeindestunde hat sich Frau Fillies-Strohm vorgestellt und uns einen weit gehenden Einblick in ihr Leben und ihren Werdegang gegeben. Wir konnten uns austauschen, Fragen stellen und auch uns selbst, unsere Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft und unsere Beziehung zur Gemeinde Barmen vorstellen. Ich bin Gott dankbar für diese Begegnung und für seine Führung. Die anwesenden Gemeindemitglieder haben sich einstimmig für eine Berufung ausgesprochen. Morgen erwarten wir die Entscheidung von Frau Fillies-Strohm.
 
In der Gemeindestunde haben wir heute noch über die neue, verschärfte Corona-Schutzverordnung des Landes NRW und über die aktuelle Entwicklung der Corona-Infektionen gesprochen. Um der sinnvollen Anforderung, die persönlichen Kontakte weiter einzuschränken nachzukommen, haben wir entschieden, unsere Gottesdienste ab sofort und bis auf Weiteres ausfallen zu lassen. Erst wenn ein signifikanter Rückgang der Neuinfektionen es erlaubt, wollen wir wieder mit Präsenzgottesdiensten in Köbners Kirche starten. Bis dahin bitten wir euch, wie schon bisher und wie während des Lockdowns in 2020, dass ihr untereinander Kontakt haltet durch Telefonanrufe und E-Mail-Kontakte. Wenn Hilfe benötigt wird, meldet euch bitte bei mir oder bei den Mitgliedern der Gemeindeleitung. Wir halten euch auf dem Laufenden und informieren, sobald es Veränderungen gibt. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Geschwister, die sich umeinander bemühen, die Informationen, Mails etc. weiterschicken und vieles mehr!
 
Für die Gemeindeleitung steht eine Nachwahl von einer Person an. Im Hinblick auf die Corona-Beschränkungen findet diese Nachwahl per Briefwahl statt. Der Wahlausschuss, bestehend aus Wilfried Bode, Heidemarie Braunschweig und Birgit Wegstroth, erläutert im Gemeindespiegel für Februar den Ablauf der Wahl. Für alle Gemeindemitglieder werden dem Gemeindespiegel die Wahlunterlagen beigefügt.
 
Lied des Tages: „Herr, das Licht deiner Liebe leuchtet auf“ (Feiern & Loben Nr. 41)
 
Und noch ein Link zu YouTube: Das Jahresthema unseres Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden 2021/2022 lautet: „Dich schickt der Himmel“. Dazu haben Jan Primke und Jürgen Werth ein Lied geschrieben und mit vielen Teilnehmern online eingesungen. Schaut mal rein:
 
 
Herzliche Grüße und Segenswünsche, bleibt bewahrt!
 
Helmut Hoffmann

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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